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Drei Juniorenteams unterwegs zur Zwischenrunde

Ganz wichtiges Wochenende für die drei GC-Juniorenteams: am 11./12. Januar steht der zweite Spieltag der Hallensaison und damit die Zwischenrunde an.

Ganz wichtiges Wochenende für die drei GC-Juniorenteams: am 11./12. Januar steht der zweite Spieltag der Hallensaison und damit die Zwischenrunde an. Für alle drei geht es um die Qualifikation zum Top-6-Finalturnier und damit um die Chance, im März um die Medaillen zu kämpfen. Etwas unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Während die U14 und U11 aufgrund der Ergebnisse in der Vorrunde bereits in den Top 6 spielen und ihren Platz dort verteidigen müssen, haben sich die U17 für die zweite Division qualifiziert und nun die Möglichkeit, in die Top 6 aufzusteigen.

U17 am Samstag in Genf

Bei den U17 geht es für einige Spieler zusätzlich darum, die Trainer der U16-Nationalmannschaft durch starke Leistungen zu beeindrucken. Schliesslich stehen im Juli die U16-Europameisterschaften in Gibraltar an, und gleich fünf GC-Spieler machen sich Hoffnungen, dann für die Schweiz nominiert zu werden.

In der Vorrunde musste das Team von Trainer Claudio Dornbierer wie zu erwarten dem amtierenden Schweizer Meister Rotweiss Wettingen den Vortritt lassen. Sehr knapp ging ausserdem das Stadtderby gegen den ewigen Rivalen Red Sox Zürich verloren. Klare Siege in den beiden anderen Spielen sorgten dafür, dass man zumindest in die Hoffnungsrunde hineinrutschte.

In Genf streiten sich am Samstag sechs Teams um zwei Plätze für das Finalturnier. Allerdings ist die Konkurrenz "saustark". Als Favoriten sind wohl eindeutig der Basler HC und Stade Lausanne einzustufen. Eines dieser Teams wird GC besiegen müssen und dazu die Spiele gegen die drei vermeintlich schwächeren Mannschaften gewinnen, die aber sicherlich ihrerseits auch Ambitionen haben - wahrlich eine Aufgabe, die es in sich hat. Hoffen wir, dass die Jungs trotz des immens frühen Treffpunkts um zehn vor sechs am Züri HB hellwach in ihre Spiele gehen werden.

U14 am Sonntag in Basel

Auch die U14 mussten sich in der Vorrunde dem wohl stärksten schweizerischen Team Rotweiss Wettingen beugen. Anders als bei den U17 ging es hier aber sehr knapp zu, und es wurde deutlich, dass in der Halle der Abstand zur Spitze nicht allzu gross ist. In den anderen vier Spielen traten die Spieler um Moritz Bitar und Max Oswald sehr stark auf und liessen den Gegnern keine Chance. Das Torverhältnis von 33:2 deutet an, dass die Abwehr um Goalie Andre Graf einen ausgezeichneten Tag erwischt hatte.

So qualifizierte sich das Team auf eindrucksvolle Weise für die Top 6. Nun kommen allerdings ganz andere, nämlich deutlich stärkere Mannschaften auf den GC zu. Zwei Teams wird man hinter sich lassen müssen, und ein Blick auf die Teilnehmer macht schnell klar, dass es wohl eine ganz enge Kiste werden wird. Stade Lausanne und Rotweiss Wettingen waren schon während der Feldsaison die stärksten Teams und sind deshalb nicht unbedingt Kandidaten für die Plätze 5 und 6. Auch der HC Olten gewann seine Vorrundengruppe souverän. Allerdings konnte GC im Feld gegen diesen Gegner bereits einge Punkte holen.

Gleich im Auftaktspiel geht es gegen den Luzerner SC - ein immens wichtiges Spiel zum Start, denn für den Verlierer wird es verflixt schwierig werden, sich noch auf den vierten Platz zu schieben. Auch dem dritten Spiel gegen den Basler HC kommt vermutlich ein vorentscheidender Charakter zu. Allerdings wird sich der Basler HC in seiner eigenen Halle sicherlich nicht leicht besiegen lassen.

U11 am Samstag in Basel

Dass der Trainer der U11 wegen der bevorstehenden Aufgabe nervös ist, konnte man bereits im Dezember im Training beobachten. Bei der Vorrunde in Lugano konnte das Team nur ab und zu überzeugen. Gegen Rotweiss Wettingen hagelte es eine sehr, sehr saftige Niederlage (wenigstens gelang GC ein Tor), und gegen HAC Lugano stand das Spiel am Schluss auf des Messers Schneide. Deutlich erschwert wird die Aufgabe am Samstag dadurch, dass der beste Torschütze des Teams, Imanuel Poulastrou Gonzalez, noch nicht wieder aus seinem Heimaturlaub in Argentinien zurück ist.

Von den sechs Teams, die sich für die Top 6 qualifiziert haben, ist Rotweiss Wettingen klar am stärksten einzuschätzen. Es ist beeindruckend, was die Wettinger in dieser Altersklasse aufgebaut haben, und der Abstand zum Rest der Schweiz ist bei den U11 erstaunlich. Alle anderen fünf Teams sind wohl sehr eng beieinander. Jeder kann jeden schlagen, und es wird am Ende sicher ein grosses Gedränge um die Plätze 2 bis 4 geben, bei dem jedes Tor zählen wird.

Auf dem Papier sind die leichtesten Aufgaben die Spiele gegen HAC Lugano und den Basler HC. Allerdings brauchte es in der Vorrunde einiges Glück, um gegen Lugano zu gewinnen, und gegen den Basler HC ging die letzte Partie in der Feldsaison gar verloren. Umso wichtiger, gegen die beiden westschweizerischen Teams USTS und Servette Genf ebenfalls Punkte zu holen! Es wird am Samstag einer Topleistung des gesamten Teams bedürfen. Mannschaftskapitän Kaspar Kärcher und Yuro Bohon Diet haben bereits seit den Sommerferien durchgehend stark gespielt. Es wird spannend sein zu sehen, ob es einem der anderen Spieler wie bspw. Crispin Lohm, Jakob Siemssen oder Meret Zambon gelingen wird, sich in den Vordergrund zu spielen und die Lücke zu füllen, die das Fehlen von Imanuel verursacht.

U11 Mädchen mit ganz anderen Sorgen

Es steht also ein äusserst spannendes Wochenende für die Juniorenabteilung des GCZ an. Möglich, dass man sich am Montag über drei Teams in ihren jeweiligen Top 6 freuen kann! Allerdings kann es auch passieren, dass die Top 6 in dieser Hallensaison komplett ohne GC-Beteiligung stattfinden werden und der Saisonrückblick entsprechend enttäuscht ausfallen wird.

Das einzige GC-Team, das entspannt in die Zwischenrunde gehen kann, ist das der U11-Mädchen. Hier geht es am 26. Januar nach Olten. Es haben im Vorfeld lediglich vier Teams gemeldet, ein Absteigen in die zweite Division droht also nicht. Stattdessen ist bereits klar, dass die Mädchen am 9. März in Zürich eines der Halbfinals bestreiten werden und eine echte Chance auf eine Medaille haben.

Allerdings hat der erste Spieltag gezeigt, dass zwei der vier Teams, nämlich der HC Olten und Rotweiss Wettingen, bärenstark spielen. Vermutlich wird es also eher gegen USTS aus der Westschweiz um die Bronzemedaille gehen. In der Vorrunde endete der erste Match gegen diesen Gegner mit einem 1:0-Sieg. Den musste allerdings der Goalie Anna Sophie Bitar zwei Minuten vor Schluss mit einer sehr schönen Parade sichern, als sie einen Ball, der direkt neben dem Pfosten ins Tor gepasst hätte, gerade noch mit dem Fuss erreichte und zur Seite ablenken konnte.

Da das Team relativ neu formiert ist, kann man darauf hoffen, dass die Spielerinnen um Mannschaftsführerin Meret Zambon im Training hochmotiviert Gas geben und sich bis Anfang März noch kräftig verbessern werden. Die Möglichkeit, eine Medaille für eines der drei besten schweizerischen Teams zu gewinnen, kommt schliesslich auch im Landhockey nicht alle Tage daher.