Auf dem Papier war es ein sehr erfolgreiches Wochenende für die GC-Junioren. Die U17 schafften den Aufstieg aus der zweiten Division, und sowohl U14 und U11 konnten ihren Platz in den Top 6 verteidigen.
Für die, die dabei waren, stand allerdings die Spannung im Vordergrund. Die U17 mussten nach ihrem letztem Spiel auf der Tribüne mitfiebern (siehe <link http: www.gc-landhockey.ch news alle-news gc-news u17-ultimative-spannung-in-genf spannung in>separater Bericht) und darauf hoffen, dass das zweite Team von Rotweiss Wettingen gegen das eigentlich schwächer eingeschätzte Servette Genf 2 keinen Sieg schafft. Tatsächlich blieb es bis zum Schluss beim 1:1.
Für die U11 ging es zum Turnierabschluss in ein echtes Endspiel um den letzten verbleibenden Platz in den Top 6 gegen den Basler HC. Allerdings hätte Basel ein Unentschieden gereicht. Für GC musste dagegen ein Sieg her. Es dauerte lange, bis GC mit 1:0 in Führung gehen konnte, und das Spiel war fast bis zum Schluss hart umkämpft. Erst unser drittes Tor in der letzten Minute sorgte für Beruhigung auf der GC-Auswechselbank und lange Gesichter bei den Baslern, die nun den Abstieg verkraften müssen.
Einzig bei den U14 war ein kleiner Puffer drin, denn bereits vor dem letzten Spiel gegen Stade Lausanne war der vierte Platz gesichert. Das Spiel ging allerdings mit 0:2 verloren, so dass am Ende ein einziges Pünktchen den Unterschied ausmachte gegenüber dem Basler HC auf Platz 5.
Der Tag hatte gut begonnen für die Grasshoppers. Im wichtigen ersten Spiel konnten sie sich gegen den Luzerner SC mit 2:0 durchsetzen. Nach einer hohen Niederlage gegen Rotweiss Wettingen folgte ein hartumkämpftes 3:3 gegen Basel, bei dem GC nach Aussage des Trainers Max Simmen näher am Sieg dran war als der Gegner.
Allerdings gelang es eben nicht, den Sack zuzumachen. So ergab sich vor den letzten beiden Spielen die ungemütliche Ausgangslage, dass man sich gegen die sehr stark eingeschätzten Gegner HC Olten und Stade Lausanne keinesfalls zwei Niederlagen leisten konnte. Entsprechend hochmotiviert ging es in die Partie gegen den HC Olten, und GC zeigte eine ganz starke Leistung. Endergebnis 2:2, und auch hier hatte GC sich das Unentschieden wahrlich verdient.
Eine ähnliche Kraftanstrengung war gegen Stade Lausanne dann nicht mehr möglich, aber ja auch nicht mehr nötig. Basel hatte nämlich gegen die "grossen Drei" kein Erfolgserlebnis geschafft, und so nützte ihnen der abschliessende Sieg gegen den Luzerner SC nichts mehr.
Damit haben wir leider gleich in zwei Altersklassen ausgerechnet unseren Basler Freunde, die die meisten GC-Spieler von den gemeinsamen Sommerlagern in Disentis sehr gut kennen, den Abstieg eingebrockt. Das verdirbt natürlich ein wenig die eigentlich hervorragende Bilanz des Wochenendes für GC.
Ausserdem muss man aber trotz des dreifachen Happyends auch betonen, dass in allen drei Altersklassen ein ziemlich grosser Abstand zur schweizerischen Spitze deutlich wurde. Ein GC-Team, das im März nun echter Favorit auf eine Medaille ist, war am Wochenende jedenfalls nicht zu entdecken. Am grössten sind hier wohl die Aussichten für die U14. die dann allerdings einen topfitten Max Oswald brauchen. Dass er angeschlagen in die Zwischenrunde ging, war nämlich nicht zu übersehen und für das Team ein echtes Handicap.
